Das "böse" Fett / Cholesterin

Seit Anfang der 1960er Jahre wird Nahrungsfett verteufelt. Es wird zum gesundheitlichen Übeltäter gemacht, wo es nur geht.

 

Ende der 1950er Jahre zeichnete sich in den USA über durchgeführte Studien ab, dass der Zucker für die vielen gesundheitsschädlichen Folgen wie Fettleibigkeit, Herzinfarkt, Schlaganfall usw. verantwortlich ist und nicht das Fett. Dies passte den Herstellern von Süßigkeiten und Getränken natürlich nicht und sie sahen ihren Profit massiv gefährdet. John Hickson, ein Zuckerlobbyist beschloss 1964, diese für die Zuckerlobby schädliche Datenlage mit eigenen Studien gezielt zu manipulieren und er beauftragte zwei renommierte Ernährungswissenschaftler für die Zahlung von 50.000 $ die erdrückende Datenlage gegen den Zucker gezielt zu ändern.

 

Der Mediziner John Yudkin gehörte zu den wenigen, die den falschen Studien der Zuckerlobby widersprachen. Damit war das Ende seiner Karriere besiegelt. Die Lobbyisten sorgten dafür, dass er als Wissenschaftler kalt gestellt wurde.

 

Trotz allem wird immer noch die  Meinung vertreten, dass gerade die tierischen Fette schlecht und ungesund sind und für Übergewicht, Herz-Kreislauf-Erkrankungen usw. verantwortlich sind.

 

Tierische Fette (Weidehaltung) sind für eine gesunde, leistungsstarke Ernährung absolut nötig, essentiel und für ein optimales Omega 6 zu Omega 3 - Verhältnis wichtig.

 

Gesättigte (tierische Fette) verstopfen keine Arterien

 

Koronare Herzkrankheit ist ein

 

chronischer Entzündungs - Zustand


Das Cholesterin

Cholesterin oder auch Cholesterol (von griech. Chole = Galle, und Steros = fest) wird zu über 90% vom Körper in der Leber selber hergestellt und ist eine farblose, wachsartige, körpereigene Substanz. Cholesterin ist einer der wichtigsten Baustoffe des Körpers und kommt in jeder Zelle vor! Die Gesamtmenge im Körper beträgt ca. 150 g Cholesterin.

 

Je nach Bedarf stellt der Körper täglich ca. 500 mg bis 1500 mg Cholesterin her. Ca. 500 mg pro Tag werden mit der Nahrung aufgenommen und 500 mg bis 2000 mg werden über den Darm pro Tag ausgeschieden.

 

Cholesterin ist ein lebensnotwendiger Stoff. Aus Cholesterin wird Gallensäure aufgebaut. Gallensäure wird in den Darm abgegeben um die Nahrungsfette zu emulgieren. Mehr als 90% der aus Cholesterin bestehenden Gallensäure wird aus dem Darm wieder resorbiert und der Leber wieder zugeführt! Warum holt der Körper das "böse" Cholesterin aus dem Darm wieder zurück - er wird es doch nicht etwa brauchen?

 

Ohne Cholesterin kann der Körper kein Vitamin D aufbauen. Cholesterin ist eine wichtige Grundsubstanz der Steroid/Sexualhormone wie z.B. Cortisol, Aldosteron, Testosteron, Östrogen welche den gesamten Stoffwechsel regulieren.

 

Cholesterin ist ein wichtiger Bestandteil einer jeden Körperzelle und extrem wichtig für die Reparatur und Erneuerung der Zellmembran.

 

Fette und Eiweiß senken den Cholesterinspiegel und  normalisieren den Fettstoffwechsel. Die größte Dauerbelastung der Leber und dadurch für den Fettstoffwechsel ist der ZUCKER!

 

Den größten Anteil Cholesterin im Körper findet man im Gehirn (ca. 25%) Cholesterin besitzt eine entzündungssenkende Wirkung. Es schützt das Gehirn vor der Alzheimer - Krankheit, selbst der Herzmuskel benötigt Cholesterin.

HDL und LDL

Wenn Sie ein Blutbild erstellen lassen, dann spricht Ihr Arzt vom Cholesterin - Gehalt. Diese Bezeichnung ist falsch und irreführend! Es wird nicht die Menge des Cholesterins im Blut gemessen, sondern die Menge der beiden körpereigenen Transport-Substanzen für Cholesterin - das LDL und das HDL.

 

HDL (High Density Lipoprotein)

nimmt das Cholesterin aus der Nahrung auf und transportiert es zur Leber, die es zu 80 % in Gallensäure und zu 20 % in freies Cholesterin umwandelt. Überschüssiges Cholesterin im Blut wird durch das HDL wieder zurück zur Leber transportiert

 

Das LDL (Low Density Lipoprotein)

nimmt das von der Leber gebildete Cholesterin auf und befördert es zu den rund 100 Billionen Zellen des Körpers.

 

Es gibt kein "gutes" und "böses" Cholesterin sondern einfach nur Cholesterin! Aber es gibt zwei Transporter im Körper für das Cholesterin - nämlich das HDL und das LDL.

 

Da Cholesterin nicht wasserlöslich ist, kann es im Blut nicht transportiert werden. Deshalb bindet es sich an das HDL und LDL und wird so über das Blut im Körper verteilt.

 

Der Cholesterin - Gehalt im Blut lässt sich über die Nahrung auch nicht beeinflussen. Nehmen Sie viel Cholesterin mit der Nahrung auf, senkt der Körper die Cholesterin-Produktion und umgekehrt!

 

Cholesterin ist nicht für Herzinfarkt und Arterienverkalkung verantwortlich.  Durch einen erhöhten Kohlenhydrat-Konsum kommt es zur Glykierung (Verzuckerung) der LDL-Partikel. Die Glykierung verändert die LDL-Partikel von Großen, weichen LDL-Partikeln hin zu kleinen, harten LDL - Partikeln.

 

Diese so veränderten, kleinen LDL-Partikel setzen sich in den Gefäßwänden, der sogen. Intima, fest und verengen diese. Dadurch kommt es in diesen Bereichen der Blutgefäße zu unbemerkten Entzündungen (sogen. Silent Inflammation) und das kann im Gesamtergebnis zu Arterienverkalkung, Schlaganfall/Herzinfarkt führen.

Cholesterinsenker / Statine

Der Cholesterin - Stoffwechsel ist ein hochkomplexes System - mit diesem System spielt man nicht! In dieses Regelsystem sollte auf gar keinen Fall medikamentös eingegriffen werden! Der Körper regelt seinen Cholesterinbedarf selbst.

 

Sollten Sie "erhöhte" Cholesterinwerte haben, liegt eher ein Stoffwechselproblem durch eine kohlenhydratlastige Ernährung vor - oder Sie leiden unter silent Inflammation (versteckten Entzündungen) Aber auch genetisch bedingt kann es zu hohen Cholesterinwerten kommen.

 

Es ist es völlig normal, dass der Cholesterinspiegel mit dem Alter steigt - ältere Menschen haben daher tendentiell einen höheren Cholesterinspiegel.

 

Mit einer ketogenen Ernährung senken Sie die Blutfettwerte auf natürliche Weise - denn was macht die Leber aus zu vielen Kohlenhydraten? Fett (Triglyczeride)!

 

Mit Cholesterinsenkern greifen Sie in ein hochkomplexes System ein. Cholesterinsenker haben viele Nebenwirkungen und stehen im Verdacht u.a. folgende, schwere Erkrankungen auszulösen:

  • Gedächtnisverlust
  • Muskelschwäche
  • Muskelschwund
  • Muskelschmerzen
  • Alzheimer/Demenz
  • Krebs
  • Diabetes
  • Lipido - Störungen
  • ALS (schwere tödliche Muskelerkrankung)

 

Statine blockieren das Coenzym Q10

 

Coenzym Q10 wird von jeder einzelnen Körperzelle benötigt und ist lebensnotwendig für die Gesundheit und ausreichende Energie. Die reduzierte Form des CoQ10 (Ubiquinol) ist ein extrem wichtiger Bestandteil der Zellatmung und der Produktion von ATP (Adenosintriphosphat = Körperenergie) 

 

CoQ10 Mangel durch Statine führt zu einem Energiemangel. Da das Herz, als ständig pumpender Muskel, einen extrem hohen Energiebedarf hat, ist es leicht vorstellbar, dass Statine absolut verheerende Nebenwirkungen auf die Herzleistung haben können.

 

Statine ohne gleichzeitige Gabe von Q10-Präparaten zu verordnen ist eigentlich grob Fahrlässig!

 

Im Rahmen einer Primärprävention müsste man ca. 1.000 Patienten behandeln, um einen Herzinfarkt oder Tod durch eine koronare Herzerkrankung zu verhindern.

 

Wie kam es zu dieser Cholesterinhysterie?

 

Auf der Suche nach dem Grund für Arterienverkalkung mischte Alexander Ignatovski einen Püree aus Hirn und Ei - beides sehr cholesterinreiche Substanzen. Diese Spezialdiät verfütterte er an Kaninchen. Die Kaninchen, die eigentlich Pflanzenfresser sind, vertrugen dieses Futter gar nicht gut. Anschließend sezierte Ignatovski die Tiere und untersuchte die Blutgefäße. Er fand mustergültige Ablagerungen in den Arterien. Endlich war der Arterienfeind gefunden, dachte er: Das Cholesterin!

 

Es war ein folgenschwerer Irrtum, welcher dem russische Wissenschaftler Alexander Ignatovski im Jahr 1908 unterlief: Aus den Ergebnissen im Tierversuch auf die Wirkung von Cholesterin beim Menschen zu schließen. Aber wie so oft in der Wissenschaft ist es schwer, sich von den liebgewonnenen Irrtümern zu verabschieden.

 

Wenn überhaupt, sind Statine bei Männern zwischen 40 und 50 Jahren empfohlen, welche bereits einen Herzinfarkt hatten oder an anderen, schweren kardiovaskulären Krankheiten leiden.

 

Für die Anwendung bei Frauen gibt es übrigens keine einzige Studie, welche eine Wirksamkeit nachweisen konnte!

 

Die Gesundheitsbehörden der USA haben vor kurzem ihre Warnungen gegen cholesterinhaltige Lebensmittel aufgehoben.

 

Ein Experten-Gremium kam nach Auswertung der wissenschaftlichen Datenlage zu dem Schluss, dass es nichts bringt, auf cholesterinhaltige Lebensmittel zu verzichten. Es lasse sich „kein nennenswerter Zusammenhang zwischen dem Cholesterinwert und der Cholesterinzufuhr über die Lebensmittel erkennen“. 

 

Die Hersteller der Cholesterinsenker erfreuen sich mittlerweile an einen Jahresumsatz von über 27 Milliarden Euro.

 

Genießen Sie das gute Stück Fleisch, die Eier und die gute Butter! Ihr Cholesterinspiegel wird es Ihnen danken.

Vorausgesetzt Sie haben Ihren  Zucker/Kohlenhydrat-Konsum eingeschränkt.